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Neue Bewerbungsrunde für Nachwuchsforscher

Nr. 10a | 09.03.2012 | von AB / Sel

Naturwissenschaftlich-technisch und mathematisch interessierte Mittel- und Oberstufenschüler können sich ab sofort wieder für die Teilnahme am Heidelberger Life-Science Lab bewerben, dem Schülerlabor im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).

Vergrößerte Ansicht © dkfz.de

Das außerschulische Förderprogramm ermöglicht Schülerinnen und Schülern ab der achten Klasse (in Ausnahmefällen auch ab Jahrgangsstufe sieben) unter Anleitung eines wissenschaftlichen Mentors an realen und aktuellen Forschungsprojekten mitzuarbeiten und wissenschaftliche Diskussionsformen zu erlernen. Der Schwerpunkt des Programms ist das gemeinsame Arbeiten in Gruppen, die von Wissenschaftlern betreut werden. Begleitend finden öffentliche Freitagsvorlesungen, Wochenendseminare sowie nationale und internationale Ferienakademien statt. Von den Schülern wird dabei ein hohes Maß an Eigenständigkeit verlangt: Sie nehmen die Organisation ihrer Experimente selbst in die Hand und gewinnen selbstständig hochkarätige Referenten für ihre Vorlesungsreihe.

Die Schüler können sich bis zum 01.04.2012 über ein elektronisches Bewerbungsformular auf der Homepage des Life Science Lab registrieren. Die anschließenden Bewerbungsgespräche finden zwischen Mitte April und Mitte Juli 2012 statt. In dem etwa 30-minütigen Bewerbungsgespräch halten die Schüler vor einem Auswahlgremium einen etwa zehnminütigen Vortrag über ein selbstgewähltes, ggf. auch nicht naturwissenschaftliches Thema. Im Anschluss sprechen die Bewerber mit dem Gremium über ihre Interessen, Hobbys und Engagements. Bei erfolgreicher Bewerbung startet die Mitarbeit für das Labjahr 2012/13 mit der Eröffnungsveranstaltung Mitte September 2012 im Kommunikationszentrum des DKFZ.

Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter:
www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2012/images/Mikroskopie-HLSL.jpg

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Letzte Aktualisierung: 09.03.2012 Seitenanfang