Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Königlicher Besuch am Deutschen Krebsforschungszentrum: Thailändische Prinzessin zu Gast in Heidelberg

Nr. 14 | 13.04.2010 | von (nis)

Die thailändische Prinzessin, Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Professor Dr. Chulabhorn Mahidol, besucht das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ).

Dr. Josef Puchta, Administrativ-kaufmännischer Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (l.) nahm die Prinzessin gemeinsam mit dem ehemaligen DKFZ-Vorstand Prof. Harald zur Hausen (r.) in Empfang
© dkfz.de

Die jüngste Tochter des regierenden thailändischen Königs Bhumibol Adulyadej (Rama IX.) und Königin Sirikit Kitiyakara folgt damit der Einladung des Nobelpreisträgers und ehemaligen DKFZ-Vorstands Prof. Harald zur Hausen und der Vorstände des Deutschen Krebsforschungszentrums, Prof. Dr. Otmar D .Wiestler und Dr. Josef Puchta. „Der Besuch Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Chulabhorn Mahidol ist für uns eine große Freude und Ehre und bekräftigt das freundschaftliche Band, das uns seit vielen Jahren verbindet“, sagte Vorstandsvorsitzender Prof. Otmar D. Wiestler.

Die Prinzessin ist von Dienstag, den 13. April 2010, bis Donnerstag, den 15. April 2010 zu Gast im Deutschen Krebsforschungszentrum. Als studierte Chemikerin ist sie selbst auf dem Gebiet der Krebsforschung wissenschaftlich tätig. Ihr besonderes Interesse gilt daher den aktuellen Entwicklungen am Deutschen Krebsforschungszentrum: In Vorträgen und Laborbesuchen informieren DKFZ-Wissenschaftler die Prinzessin über Krebsstammzellen, über Immuntherapien oder den Zusammenhang von Lebensstil und Krebs. Auf dem Programm steht zudem der Besuch des weltweit ersten ausschließlich für onkologische Fragestellungen eingesetzten 7 Tesla Magnetresonanz-Tomographen (MRT) am Deutschen Krebsforschungszentrum sowie des Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrums (HIT) des Universitätsklinikums Heidelberg.

Als Professorin für Chemie wurde die 1957 in Bangkok geborene Prinzessin Chulabhorn Mahidol mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1985 erwarb sie ihren Doktortitel in organischer Chemie an der Universität Mahidol. Danach war sie unter anderem als Gastwissenschaftlerin an Universitäten in Asien, Nordamerika und Deutschland tätig. Ihr Interesse gilt besonders der Naturstoffchemie. Am 1987 von ihr gegründeten Chulabhorn Research Institute (CRI) in Bangkok untersucht sie als Präsidentin des Instituts, wie Wirkstoffe aus natürlichen Produkten gewonnen und möglicherweise als Medikamente gegen Krankheiten wie Malaria und vor allem Krebs eingesetzt werden können. Das Deutsche Krebsforschungszentrum schloss1995 einen Kooperationsvertrag mit dem CRI. Nach ihren Besuchen 1986, 1995 und 2000 ist Professor Chulabhorn Mahidol nun bereits zum vierten Mal Gast im Deutschen Krebsforschungszentrum.

Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter:
http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2010/images/Empfang_chulabhorn.jpg
Bildquelle: Deutsches Krebsforschungszentrum

Bildunterschrift: Dr. Josef Puchta, Administrativ-kaufmännischer Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (l.) nahm die Prinzessin gemeinsam mit dem ehemaligen DKFZ-Vorstand Prof. Harald zur Hausen (r.) in Empfang.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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