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Pressemitteilung
Nr. 58a
07.12.2009
Bundesweite Information zum Mammographie-Screening
Broschüre informiert Frauen über Früherkennung von Brustkrebs.
Gemeinsame Pressemitteilung der Kooperationsgemeinschaft Mammographie, des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebshilfe
Frauen, die sich für das Mammographie-Screening-Programm interessieren, können in den kommenden Wochen bei ihrem Haus- oder Frauenarzt kostenlose Informationen über das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs erhalten. Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum haben gemeinsam eine Broschüre entwickelt, die interessierten Frauen zuverlässig Auskunft über das Screening-Programm gibt. Der Druck wurde finanziell gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit. Die Broschüre mit dem Titel „Mammographie-Screening. Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen sollten.“ wird in diesen Tagen an alle Haus- und Frauenarztpraxen versandt mit der Möglichkeit, weitere Exemplare kostenlos zu bestellen, um sie an interessierte Frauen weiterzugeben.
Studien zeigen, dass sich Frauen mehr Auskunft über das Mammographie-Screening-Programm wünschen. Dabei spielen Frauen- und Hausärzte bzw. -ärztinnen für die Frauen eine wichtige Rolle. Ziel der bundesweiten Informationsaktion sei es daher, Ärztinnen und Ärzte dabei zu unterstützen, Frauen zuverlässige Informationen zum Screening-Programm zur Verfügung zu stellen, so die Initiatoren der Aktion. Denn ein wesentlicher Baustein für die Akzeptanz des Programms seien glaubwürdige und verständliche
Informationen. Die Broschüre könne den Frauen bei ihrer Entscheidung
über eine Teilnahme am Programm eine gute Orientierung bieten.
Sie enthält Informationen über den Ablauf des Mammographie-Screening-Programms, Nutzen und Risiken der Untersuchung und wichtige Fakten zum Brustkrebs. Ergänzt wird der Inhalt durch ein kleines Glossar, in dem wesentliche Fachbegriffe des Screening-Programms kurz und allgemeinverständlich erklärt werden.
Jede Frau erhält im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine schriftliche Einladung zum Mammographie-Screening. Die Einführung des Programms wurde im Jahr 2002 vom Bundestag beschlossen. Ziel des Screening-Programms ist es, Brustkrebs so früh wie möglich zu entdecken, um die betroffenen Frauen schonender und mit guter Aussicht auf Erfolg behandeln zu können. Langfristig wird eine Senkung der Sterblichkeit an Brustkrebs erwartet. Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Über 57.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs, etwa 17.000 Frauen versterben an den Folgen dieser Erkrankung.
Die 24-seitige Broschüre „Mammographie-Screening. Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen sollten.“ und das Faxformular zur kostenlosen Broschürenanforderung können auch auf den Internetseiten der drei Organisationen heruntergeladen werden.
Das Titelbild der Broschüre ist für Print und Internet bei den Pressestellen der drei Organisationen erhältlich.
Ansprechpartnerinnen für die Presse:
Deutsches Krebsforschungszentrum
Dr. Stefanie Seltmann
T: 06221 42 2854
presse@dkfz.de
www.dkfz.de
Kooperationsgemeinschaft Mammographie
Dr. Barbara Marnach-Kopp
T: 02234 9490 240
presse@koop-mammo.de
www.mammo-programm.de
Deutsche Krebshilfe
Dr. Eva Kalbheim
T: 02 28 7 29 90 96
deutsche@krebshilfe.de
www.krebshilfe.de
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland und Mitglied in der
Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. Mehr als 2.200 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon über 1000 Wissenschaftler, erforschen die
Mechanismen der Krebsentstehung und arbeiten an der Erfassung von Krebsrisikofaktoren. Sie liefern die Grundlagen für die Entwicklung neuer
Ansätze in der Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen. Daneben klären die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des
Krebsinformationsdienstes (KID) Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu
90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert.
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07.12.2009