Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Festtag bei den "Wichteln"

Nr. 71 | 16.12.2008 | von (Fle/Koh)

Bei den "Wichteln" wird gefeiert. Dafür, dass die KiTa den naturwissenschaftlichen Forscherdrang der Kleinen systematisch fördert, erhält sie als erste Einrichtung Heidelbergs am 17. Dezember die Plakette "Haus der kleinen Forscher". Die KiTa nutzt den Anlass, um gleichzeitig ihre Erweiterung und einen neuen, 20.000 Euro teuren Spielturm einzuweihen. Mit dem Festakt bedanken sich "Die Wichtel" bei der Stadt Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), die die Neuerungen ermöglicht haben.

Von 50 auf 80 stieg die Zahl der Betreuungsplätze durch die Erweiterung der „Wichtel“, welche die Stadt Heidelberg und das Deutschen Krebsforschungszentrum maßgeblich finanziert haben. Damit haben in der Ganztageseinrichtung seit dem ersten Juli eine zweite Kindergartengruppe und eine weitere Krippengruppe Platz. Am 17. Dezember weihen „Die Wichtel“ den neuen Trakt offiziell ein und bedanken sich damit bei den Sponsoren. Träger der Ganztageseinrichtung ist der Verein Beruf und Kind (BuK), der Eltern mit Kindern die Berufstätigkeit ermöglichen will.

Dass „Die Wichtel“ den kompletten Westflügel des Gebäudes im Technologiepark beziehen konnten, ist vor allem dem Engagement des DKFZ und der Stadt Heidelberg zu verdanken. Sie teilten sich die Kosten für den Umbau der ehemaligen Blutspendezentrale, die an den alten Teil der KiTa grenzte. Mehr als die Hälfte der 80 Plätze stehen für Kinder zur Verfügung, deren Eltern im DKFZ arbeiten. Als Hauptsponsor der „Wichtel“ trug die Forschungseinrichtung neben einem Teil der Umbaukosten zusätzlich die kindgerechte Einrichtung der über 200 Quadratmeter Erweiterung. Den Ausbau der 300 Quadratmeter großen neuen Gartenfläche übernahm der Träger der Einrichtung. Als besonderes Highlight steht hier seit Oktober ein Klettergerüst der Luxusklasse: der UNESCO-L`Oréal-Turm, der ebenfalls am 17. Dezember eingeweiht wird. Der Turm geht auf eine Auszeichnung der DKFZ-Forscherin Dr. Maïwen Caudron-Herger durch das UNESCO-L`Oréal Förderprogramm zurück, das „exzellente Frauen in der Forschung“ bei der Vereinigung von Beruf und Kind unterstützt. Neben einem privaten Zuschuss für eine Haushaltshilfe stiftete das Programm dem DKFZ 10.000 Euro zur Unterstützung der Kinderbetreuungsstätte.

Auf die Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“ haben die Wichtel lange hingearbeitet. Um die begehrte Plakette zu erhalten, wurden die insgesamt 21 Betreuerinnen der Wichtel speziell geschult. Mittlerweile hat jede Kindergruppe eine Experimentierecke, in der die Kinder ihrem Forscherdrang freien Lauf lassen und Alltagsphänomene Tag für Tag entdecken können. In Heidelberg sind „Die Wichtel“ das Pilotprojekt der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und des Instituts für frühkindliche Wissensentwicklung und Gesundheitsförderung MRN (IWiG). Die Stiftung entstand 2006 in Berlin. Zu ihren Initiatoren zählt auch die Helmholtz-Gemeinschaft, deren Mitglied das Deutsche Krebsforschungszentrum ist. Ihr Ziel ist es, bereits bei den ganz Kleinen Neugier auf Naturphänomene zu wecken.

Die Einweihung des Spielturms und der KiTa-Erweiterung sowie die Auszeichnung zum „Haus der kleinen Forscher“ finden am 17. Dezember zwischen 9.15 Uhr und 10.00 Uhr in der KiTa im Neuenheimer Feld 583 statt. An das offizielle Programm schließt sich ein Empfang an. Journalisten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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