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Studie zur Früherkennung von Lungenkrebs - Teilnehmer aus dem Rhein-Neckar-Raum gesucht

Nr. 59 | 06.09.2007 | von (nis)

Um neue Erkenntnisse über die Früherkennung von Lungenkrebs zu gewinnen, bereitet das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Thorax-Klinik Heidelberg eine wissenschaftliche Studie vor. Ziel ist es, aus den Ergebnissen Empfehlungen für künftige Früherkennungsprogramme abzuleiten, denn auch bei Lungenkrebserkrankungen verbessert eine frühzeitige Diagnose die Behandlungsmöglichkeiten und die Heilungschancen deutlich. Lungenkarzinome verursachen in frühen Stadien jedoch nur selten Beschwerden. Deshalb werden sie häufig nur zufällig oder zu spät erkannt. Bislang gibt es noch kein anerkanntes Verfahren zur Früherkennung.

Bei der Entstehung von Lungenkrebs ist der mit weitem Abstand wichtigste Risikofaktor das Rauchen. Im Vorfeld der geplanten Studie führen Epidemiologen und Radiologen des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg unter Federführung von Professor Dr. Nikolaus Becker deshalb eine Umfrage über die Rauchgewohnheiten der Bevölkerung von Heidelberg und Mannheim sowie des Rhein-Neckar-Kreises durch.
Hierzu erhalten zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Wochen und Monaten einen Fragebogen mit der Bitte, diesen innerhalb von zwei Wochen ausgefüllt zurückzuschicken. Abgefragt werden neben einigen persönlichen Daten wie Alter, Geschlecht oder Ausbildung vor allem die Rauchgewohnheiten und der Gesundheitszustand. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Angeschriebenen selbst Raucher oder Nichtraucher sind. Die anhand dieser Angaben ausgewählten möglichen Studienteilnehmer werden anschließend erneut kontaktiert.

Die erhobenen Daten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht und werden nach den gesetzlichen Vorschriften des Datenschutzes behandelt. Zunächst elektronisch eingelesen, werden sie zur weiteren statistischen Auswertung pseudonymisiert. Das heißt, die persönlichen Daten werden getrennt von den studienrelevanten Daten gespeichert. Rückschlüsse von den Studienergebnissen auf Einzelpersonen sind daher nicht möglich.

Lungenkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebstodesursache bei Männern und die zweithäufigste bei Frauen. Aufgrund der meist späten Diagnose überleben derzeit nur rund 10 bis 15 Prozent der Patienten die ersten fünf Jahre nach Erkennen der Krankheit. Wird diese Krebsart dagegen bereits in einem sehr frühen Tumorstadium erkannt, ist die Prognose weitaus günstiger: Rund 70 Prozent der in einem frühen Tumorstadium diagnostizierten Patienten überleben fünf Jahre und länger. Ein effizientes und sicheres Früherkennungsverfahren für Lungenkrebs kann also helfen, Leben zu retten.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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