Pressemitteilungen
Elektrische Zigaretten - ein unkontrollierter Versuch am Verbraucher
Wirkungsweise von Krebsmedikament entschlüsselt
Eine Gruppe von Krebsmedikamenten, die HDAC-Inhibitoren, wirkt in präklinischen Studien auch gegen das bösartige Neuroblastom, eine aggressive Krebserkrankung des Kindesalters. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg fanden nun heraus, dass die Medikamente in den Tumorzellen die Produktion eines krebshemmenden RNA-Moleküls ankurbeln und so das bösartige Wachstum der Tumorzellen bremsen.
Ausgezeichnete 3D-Bilder - Medizininformatikerin Maier-Hein erhält Preis der DFG
Die Medizininformatikerin Lena Maier Hein vom Deutschen Krebsforschungszentrum erhält den "Heinz-Maier-Leibnitz-Preis" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die junge Wissenschaftlerin wird für ihre Arbeit über computergestützte, bildgebende Verfahren ausgezeichnet.
Haarnadel als Bremse: neuer Schalter für Genkontrolle entdeckt
Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben einen bisher unbekannten Schalter entdeckt, mit dem die Zelle bestimmen kann, wie viel sie von einem bestimmten Eiweiß herstellt. Es handelt sich um eine haarnadelförmige Struktur in der Boten-RNA – der Abschrift eines Gens –, von der wiederum die Information für das Eiweiß abgelesen wird. Sobald sich die Haarnadel bildet, lagern sich verschiedene zelluläre Bestandteile daran und bauen die Boten-RNA ab. Damit verhindert die Zelle, dass sie zu viel eines Eiweißes herstellt, das in größeren Mengen schädlich wäre. Ihre Ergebnisse haben die Forscher um Georg Stoecklin im Fachjournal Cell veröffentlicht.
Fettstoffwechsel aus dem Gleichgewicht: Nachwuchswissenschaftlerin im Deutschen Krebsforschungszentrum mehrfach ausgezeichnet
Die Molekularbiologin Dr. Maria Rohm erforscht den Fettabbau im menschlichen Körper und hat dafür gleich zwei hochkarätige Auszeichnungen erhalten: den mit 10.000 Euro dotierten Novartis-Preis "Junge Endokrinologie" der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie und den mit 7.500 Euro prämierten Förderpreis der Deutschen Diabetes Gesellschaft, gestiftet von Sanofi-Aventis Deutschland. Maria Rohm untersucht im Deutschen Krebsforschungszentrum die molekularen Grundlagen eines aus dem Gleichgewicht geratenen Fettstoffwechsels.
"Networking" in der Krebszelle
Heidelberger Wissenschaftler entwickelten ein Verfahren, um die Wechselwirkung aller Gene einer Krebszelle im großen Maßstab zu untersuchen. Die genaue Kenntnis dieses Zusammenspiels soll dabei helfen, wirksamere Kombinationen von Medikamenten zu identifizieren. Die Ergebnisse sind in der neuesten Ausgabe von Nature Methods veröffentlicht.
Dabei sein und laufend Gutes tun
Am Sonntag, dem 12. Mai 2013, lädt das Deutsche Krebsforschungszentrum zum „3. Heidelberger Lauf für die Krebsforschung“ ein.
Marker für den Verlauf von Krebs im Mund- und Rachenraum gefunden
Bei Krebs im Mund- und Rachenraum weist ein spezifisches Muster von chemischen Markierungen am Erbgut der Tumorzellen auf eine günstige Prognose hin. Diese so genannte „epigenetische Signatur“ sagt den Krankheitsverlauf zuverlässiger voraus als die bisher eingesetzten Vorhersagekriterien. Patienten, bei denen ein günstiger Krankheitsverlauf anzunehmen ist, könnten mit geringerer Intensität therapiert werden. Dies veröffentlichten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg.
Neue Studie zur Lebensqualität in Deutschland startet
Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchen, welchen Einfluss Erkrankungen, soziale Unterstützung und körperliche Aktivität auf die Lebensqualität haben.
GirlsBoysDay2013
Zum diesjährigen Girls‘- und Boys‘Day hat das Deutsche Krebsforschungszentrumam 25. April 2013 wieder 36 Mädchen und 36 Jungen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren eingeladen. Der bundesweite Mädchen- und Jungen-Zukunftstag, den Einrichtungen und Organisationen wie z. B. Unternehmen und Behörden, Forschungszentren und Hochschulen in jedem Jahr ausrichten, eröffnet interessierten Mädchen und Jungen die Möglichkeit, neue Berufe kennenzulernen, eigene Kompetenzen zu erfahren und traditionelle Rollenbilder zu hinterfragen.
