Pressemitteilungen

Nr. 32c | 25. August 2016

Übergewicht vermeiden – Krebs vermeiden!

Prof. Rudolf Kaaks
© Tobias Schwerdt/DKFZ

Krebs lässt sich verhindern, indem man Übergewicht vermeidet: Experten der International Agency for Research on Cancer (IARC) haben für die Neuauflage des „Handbuchs der Krebsprävention" die Datenlage erneut geprüft. Rudolf Kaaks vom Deutschen Krebsforschungszentrum war maßgeblich an der aktuellen Bewertung beteiligt.

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Nr. 32 | 23. August 2016 | von Koh

Wie schwarzer Hautkrebs seine eigene Ausbreitung fördert

„Tumor in situ“ – die Melanomzellen haben ihr Ursprungsgewebe, die Epidermi...
© Shani Dror und Carmit Levy, Tel Aviv University

Pigmentzellen, aus denen der bösartige schwarze Hautkrebs (Melanom) entsteht, versenden kleine Bläschen mit dem Farbstoff Melanin, der die Haut vor UV-Strahlung schützt. Bei Melanomzellen sind in den Bläschen zusätzlich winzige RNA-Moleküle enthalten, die Bindegewebszellen in den unteren Hautschichten umprogrammieren. So schafft sich das Melanom selbst eine „Nische", in der es sich in der Nähe der Blutgefäße einnistet, was sein Wachstum und seine Ausbreitung fördert. Dies entdeckten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums gemeinsam mit Kollegen von der Universität Tel Aviv. Die Forscher testeten auch Wirkstoffe, die in diesen Prozess eingreifen und damit die Krebsausbreitung bremsen könnten.

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Nr. 31 | 23. August 2016 | von Koh

Proteinarme Ernährung verbessert Zucker-Stoffwechsel

Proteinarme Ernährung lässt bei Mäusen und Menschen trotz erhöhter Kohlehyd...
© Wikimedia Commons/Olearys

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten, dass eine proteinarme Diät bei Mäusen die Fett- und Kohlehydrat-Verbrennung und damit den Energieverbrauch steigert. Nach Umstellung auf proteinreduzierte Diät bildeten sich sogar Insulinresistenzen zurück – unabhängig vom Köpergewicht und der Gesamtenergiezufuhr. Auch bei jungen Freiwilligen senkte eine kurzzeitige proteinarme Ernährung den Insulin- und Blutzuckerspiegel. Der Effekt wird durch eine zentrale Stress-Antwort der Leberzellen gesteuert.

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Nr. 30 | 22. August 2016 | von Por/FB

„Kommunikation und Krebs“ – die neue einblick-Ausgabe jetzt auch als App!

© dkfz.de

Während Menschen, die selbst nicht betroffen sind, das Thema Krebs oft lieber von sich fernhalten, möchten viele Patienten gerne über ihre Krankheit sprechen. Sie haben Fragen zur Therapie oder suchen jemanden, dem sie ihre Gefühle und Gedanken anvertrauen können. Auch in der Krebsforschung ist das Thema Kommunikation wichtig: Schließlich nimmt die Krankheit meist dadurch ihren Lauf, dass Zellen die Signale ihrer Umgebung nicht mehr richtig „verstehen". Wir haben deshalb den aktuellen einblick dem Thema „Kommunikation und Krebs" gewidmet.

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Nr. 29 | 15. August 2016 | von jg/Koh

Prostatakrebs-Ratgeber neu aufgelegt

© Laura Streib, Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Ab sofort bietet der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums die informative Broschüre „Örtlich begrenzter Prostatakrebs – ein Ratgeber für Betroffene" in aktualisierter Fassung an. Sie richtet sich an Betroffene, ihre Angehörigen und Freunde und informiert in verständlicher Sprache zu allen relevanten Themen rund um die Erkrankung: Diagnose, Tumorstadien, Rückfallrisiko, Bösartigkeit und Behandlungsmöglichkeiten.

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Nr. 28 | 12. August 2016 | von Koh

Psoriasis-Medikament bremst Wachstum und Metastasierung von Krebszellen

Immunfluoreszenzfärbung eines kutanes T-Zelllymphoms nach DMF-Behandlung: B...
© Blood, Foto: Anne Schröder/Karin Müller-Decker

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum prüfen einen vielversprechenden Wirkstoff gegen Tumoren des Immunsystems. Bei dieser Erkrankung haben die Krebszellen „verlernt“ auf Signale zu reagieren, die den programmierten Zelltod Apoptose einleiten. Die neue Substanz stellt diese Fähigkeit wieder her und bremst so das Wachstum und vor allem die Metastasierung der Tumoren.

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Nr. 27c2 | 08. August 2016

Eine Million Euro für eine neue Norovirus-Therapie

Elektronenmikroskopische Aufnahme eines Norovirus-ähnlichen Partikels (VLP)...
© Dr. Grant Hansman, DKFZ

Noroviren lösen weltweit die meisten Fälle von Darmgrippe aus, doch es fehlt nach wie vor an gezielten Therapien gegen die Erreger. Grant Hansman aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist es gelungen, eine Art Miniatur-Antikörper – sogenannte Nanobodies – herzustellen, die Noroviren in der Kulturschale zerstören können. Das Bundesforschungsministerium stellt nun 1.164.000 Euro zur Verfügung, um die Nanobodies zu einer wirksamen Therapie gegen Noroviren weiterzuentwickeln.

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Nr. 27c | 01. August 2016

Zülch-Preis 2016: Krebsformen im Kleinhirn

Stefan Pfister
© dkfz.de

Im Gehirn und Rückenmark gibt es mehr als hundert verschiedene Arten von Tumoren, die unterschiedlich auf Behandlungen ansprechen. Was dem einen Patienten Heilung bringt, ist beim anderen wirkungslos. Unklar ist oft: Was hilft wem? Stefan Pfister vom Deutschen Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum Heidelberg und Michael Taylor von der Universität Toronto und dem dortigen Hospital for Sick Children haben dazu beigetragen, die Diagnose und Behandlung von Gehirntumoren entscheidend zu verbessern. Sie haben unter anderem gezeigt, dass der bei Kindern häufigste bösartige Hirntumor, das Medulloblastom, sich in vier unterschiedliche Kategorien einteilen lässt, die jeweils individuell behandelt werden müssen. Damit wird es erstmals möglich, diese Arten von Krebs gezielt zu bekämpfen. In Anerkennung ihrer Leistung erhalten die beiden Wissenschaftler den mit 50.000 Euro dotierten K-J.-Zülch-Preis der Gertrud-Reemtsma-Stiftung. Die Preisverleihung findet am 2. September 2016 in Köln statt.

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Nr. 27 | 01. August 2016 | von AM

DKTK Berlin und Heidelberg: Neuer Biomarker für Krebsimmuntherapie?

Unterschiedliche Anzahl der PD-L1-Genkopien (grün) in den Chromosomen (blau...
© J. Budczies, Charité Berlin / A. Stenzinger, Uniklinikum Heidelberg

Der Ligand PD-L1 gehört zu den wichtigsten Zielstrukturen der Krebsimmuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren. Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben nun gezeigt, dass sich verschiedene Krebsarten in der Anzahl der PD-L1-Genkopien unterscheiden. Genetische Analysen des PD-L1-Gens könnten somit möglicherweise künftig helfen, vorherzusagen, welche Patienten von Checkpoint-Inhibitoren profitieren. Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten und Kliniken in Deutschland.

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Nr. 26 | 29. Juli 2016 | von Por

Die Melodie der Epigenetik

© dkfz.de

David Brocks, Doktorand am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), hat eine Methode entwickelt, mit der er die epigenetischen Unterschiede von Krebszellen und gesunden Zellen hörbar machen kann. Dazu übersetzt er die Abfolge spezieller chemischer Markierungen auf der Erbsubstanz in Melodien. Verändert sich die Abfolge, das sogenannte epigenetische Muster, spiegelt sich das in der Melodie wider. Die markierten Stellen im Erbgut beeinflussen, welche Gene eine Zelle in Proteine übersetzt, und spielen dadurch auch bei der Entstehung von Krebs eine wichtige Rolle.

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