Aktuelle Pressemitteilungen
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Signalweg in Krebszellen braucht Säure: Neue Ziele für maßgeschneiderte Therapie?
Der so genannte Wnt-Signalweg spielt eine wichtige Rolle während der Embryonalentwicklung, in Stammzellen aber auch bei Krankheiten wie Krebs. Bindet das Wnt-Eiweiß an seinen Rezeptor auf der Zelloberfläche, führt das über mehrere Zwischenschritte innerhalb der Zelle schließlich dazu, dass Tumorsuppressor-Gene abgeschaltet und damit die Zellteilung ausgelöst wird. Die einzelnen Schritte des Signalweges sind noch nicht alle im Detail aufgeklärt, insbesondere fehlte die Erklärung, wie das Wnt-Eiweiß den Wnt-Rezeptor aktiviert, wenn es an ihn bindet. Hier konnten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum nun einen entscheidenden Beitrag leisten. Ihre Erkenntnisse haben sie im renommierten Fachjournal „Science“ veröffentlicht.
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Werner Franke wird 70
Professor Dr. Werner W. Franke, weltweit anerkannter Zellbiologe, feiert am 31. Januar 2010 seinen 70. Geburtstag. Seit 1973 erforscht Franke im Deutschen Krebsforschungszentrum das Proteinskelett der Zellen - seine Arbeiten führten zu einer besseren Diagnose vieler Krebserkrankungen. Der breiten Öffentlichkeit ist Werner Franke vor allem für seinen unermüdlichen Kampf gegen das Doping im Spitzensport bekannt.
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Dem Lungenkrebs auf der Spur: Studie zur Früherkennung läuft weiter
Zum Jahresbeginn verschickt das Deutsche Krebsforschungszentrum erneut Fragebögen zum Thema Rauchgewohnheiten an zufällig ausgewählte Personen im Alter von 50 bis 69 Jahren aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Die Befragung ist Teil einer seit Herbst 2007 laufenden Studie mit dem Ziel, die Methoden für eine frühzeitige Diagnose von Lungenkrebs und damit die Heilungschancen dieser häufig tödlich verlaufenden Tumorerkrankung zu verbessern.
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Die neue Ausgabe der Zeitschrift "einblick" ist erschienen - Schwerpunkt: Leben mit Krebs
Die Diagnose Krebs verändert das Leben fundamental. Auf die Betroffenen kommt nicht nur eine langwierige und kräftezehrende medizinische Behandlung zu. Auch nach der Therapie müssen sie ihr Leben oft völlig neu ausrichten. Der Schwerpunkt im aktuellen "einblick" widmet sich dem Alltag der Menschen, die mit Krebs leben, stellt beispielsweise das Fatigue-Syndrom vor und Sportangebote speziell für Krebspatienten.
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Internationales Krebsgenomprojekt geht auch in Deutschland an den Start
Deutsche Wissenschaftler beteiligen sich am größten und ehrgeizigsten biomedizinischen Forschungsvorhaben seit dem Humanen Genomprojekt: Koordiniert vom Deutschen Krebsforschungszentrum gehen Anfang Januar die deutschen Teilnehmer am Internationalen Krebsgenom-Konsortium (ICGC) an den Start, um die molekulargenetischen Ursachen von Hirntumoren bei Kindern systematisch zu analysieren. Die Forscher erwarten von den Ergebnissen neue Ansatzpunkte für zielgerichtete, nebenwirkungsarme Therapien. Das ICGC erfasst weltweit die charakteristischen Erbgutveränderungen bei den wichtigsten Krebserkrankungen. Bisher sind 22 Staaten an dem Vorhaben beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche Krebshilfe e. V. fördern die deutsche ICGC-Beteiligung über fünf Jahre mit 15 Millionen Euro.
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Bundesweite Information zum Mammographie-Screening
Broschüre informiert Frauen über Früherkennung von Brustkrebs.
Gemeinsame Pressemitteilung der Kooperationsgemeinschaft Mammographie, des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebshilfe
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Krebsgen der Papillomviren schaltet angeborene Immunantwort aus
Das humane Papillomvirus Typ 16, der häufigste Erreger von Gebärmutterhalskrebs, schaltet in seinen Wirtszellen ein wichtiges Signalmolekül der Immunabwehr aus. Fehlt die körpereigene Abwehr, können die Erreger die Schleimhautzellen umso erfolgreicher befallen. Für diesen Mechanismus ist das Virus-Krebsgen E6 verantwortlich, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum herausfanden.
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Letztes Update:
03.02.2010