Pressemitteilungen

Nr. 40a | 28. September 2016 | von Koh

Deutscher Immunologie-Preis an Hans-Reimer Rodewald

Hans-Reimer Rodewald
© Jutta Jung/DKFZ

Für seine wegweisenden Arbeiten verleiht die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) den Deutschen Immunologie-Preis 2016 an Hans-Reimer Rodewald vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Rodewalds Forschung dreht sich um die Frage, wie sich die verschiedenen Arten von Immunzellen aus Stammzellen entwickeln und zusammen ein funktionsfähiges Abwehrsystem bilden. Er nahm den mit 10.000 Euro dotierten Preis bei der Jahrestagung der DGfI in Hamburg entgegen.

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Nr. 40 | 24. September 2016 | von Koh

Dresdner Krebsspezialist Michael Baumann wird Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums

Prof. Michael Baumann
© Philip Benjamin/NCT Dresden

Das Kuratorium des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat Prof. Michael Baumann einstimmig als Vorstandsvorsitzenden und Wissenschaftlichen Stiftungsvorstand des DKFZ in Heidelberg gewählt. Michael Baumann hat sich in den vergangenen Jahren als Direktor der Strahlentherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus sowie als Direktor am Institut für Radioonkologie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf und des OncoRay-Zentrums als erfolgreicher Mediziner, Krebsforscher und Wissenschaftsmanager erwiesen. Der Anstellungsvertrag ist unterzeichnet, so dass Michael Baumann zum 1. November 2016 ans DKFZ wechseln kann, das er gemeinsam mit Prof. Josef Puchta, dem Kaufmännischen Vorstand, leiten wird.

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Nr. NCT 03 | 21. September 2016 | von CB/Fel

Entscheidungen in der letzten Lebensphase

Eva Winkler vom NCT Heidelberg ist eine der Lohfert-Preisträgerinnen 2016
© Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg

Die moderne Medizin hat die Anzahl der Behandlungsmöglichkeiten in nahezu jeder Krankheitssituation vergrößert. Dadurch sind Patienten, medizinisches und pflegerisches Personal stärker als bisher gefordert, aktiv zu entscheiden, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht. Wissenschaftler aus München und Heidelberg haben eine Leitlinie entwickelt, die Krebspatienten, Angehörige und Behandlungsteams unterstützen soll, frühzeitig und wiederholt offene Gespräche zu führen. Dadurch kann der Patient seine Situation am Lebensende realistischer einschätzen und dem Arzt die eigenen Wünsche besser mitteilen. Das gemeinsame Projekt des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und des Universitätsklinikums München wurde mit dem Lohfert-Preis 2016 ausgezeichnet.

Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

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Nr. 39c | 21. September 2016 | von JH/Sel

Multiples Myelom: Mutationen machen Krebszellen resistent

Die Knochenmarkhistologie eines refraktären Myeloms. Die Myelomzellen sind ...
© Pathologisches Institut Heidelberg/ Mindaugas Andrulis

Das Multiple Myelom ist eine Krebserkrankung im Knochenmark. Sie führt zu einer übermäßigen Anzahl an bestimmten Immunzellen, den Plasmazellen, die wiederum einen Überschuss an Antikörpern produzieren. Das stört die normale Blutbildung und schwächt die Knochensubstanz. Folgen sind Knochenschmerzen und -brüche sowie Blutarmut und Einschränkungen der Nierenfunktion. Das Multiple Myelom kann zwar mit Medikamenten behandelt werden, allerdings entwickeln sich häufig Resistenzen. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Universitätsklinikum in Heidelberg haben nun herausgefunden, dass bestimmte Mutationen der Grund dafür sein können.

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Nr. 39 | 20. September 2016 | von HC/Sel

Liquid Biopsy: Krebsspuren im Blut spiegeln Therapieerfolg

© Photograph by Graham Beards, distributed under a CC BY-SA 3.0 and present on Wikimedia Commons.

Die Liquid Biopsy (flüssige Biopsie) ist möglicherweise eine vielversprechende Methode zur frühen Therapiekontrolle bei Lungenkrebspatienten. Dies zeigen die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und der Thoraxklinik Heidelberg. Die Forscher verknüpften die Befunde der Liquid Biopsy mit den klinischen Daten der Patienten und konnten so in Echtzeit verfolgen, wie die Tumoren auf Krebsmedikamente ansprachen. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der neuesten Ausgabe von Scientific Reports veröffentlicht.

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Nr. 38 | 19. September 2016 | von Koh

Stammzellforschung: von der Krebsursache zum medizinischen Fortschritt

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Zellkerne sind blau gefärbt. In Tumorzellen lässt...
© DKFZ/ Martin Sprick

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) veranstaltet vom 18. bis 20. September das Internationale Heinrich F.C. Behr-Symposium. Bereits zum sechsten Mal treffen sich rund 400 Experten aus aller Welt, um auf der alle zwei Jahre ausgerichteten Tagung über Stammzellen, Krebs und Krebsstammzellen zu berichten und zu diskutieren.

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Nr. 37 | 16. September 2016

Wie Blutgefäßzellen die Ausbreitung von Brustkrebs fördern

Tumoren in der Maus: Die Blutgefäße (rot) sind von Perizyten bedeckt, die E...
© Augustin/DKFZ

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben gemeinsam mit Londoner Kollegen entdeckt, dass das Protein Endosialin eine Schlüsselrolle bei der Metastasierung von Brustkrebs spielt. Produzieren bestimmte Zellen der Blutgefäßwand viel Endosialin, so können Brustkrebszellen leichter in die Blutbahn eindringen und sich so im Körper ausbreiten. Die Forscher sehen in Endosialin einen potentiellen Biomarker, um das Risiko für die Metastasierung einzuschätzen. Wirkstoffe gegen Endosialin könnten möglicherweise sogar die Metastasierung aufhalten.

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Nr. 36 | 13. September 2016 | von Sel

Lasker-Preis für Ralf Bartenschlager

© dkfz / Tobias Schwerdt

Ralf Bartenschlager, Virologe und Krebsforscher am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum, erhält den mit 250 000 Dollar dotierten Lasker~DeBakey Preis für klinisch-medizinische Forschung. Der Lasker-Preis, den die New Yorker Lasker-Foundation jährlich in drei Kategorien vergibt, ist die höchste medizinisch-wissenschaftliche Auszeichnung in den USA. Viele Preisträger haben später den Medizin-Nobelpreis erhalten. Bartenschlager war es mit seiner Arbeitsgruppe erstmals gelungen, das Hepatitis C-Virus im Labor zu vermehren. Damit schufen sie die wesentliche Voraussetzung dafür, zielgerichtete Medikamente gegen das Virus zu entwickeln, das bei chronischer Infektion zu Leberzirrhose und Leberkrebs führt.

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Nr. 35 | 08. September 2016 | von ah/Sel

Happy Birthday KID – 30 Jahre Krebsinformationsdienst

Der Krebsinformationsdienst – jeden Tag erreichbar von 8:00 bis 20:00 Uhr.
© dkfz.de

1986 wurde im Deutschen Krebsforschungszentrum der Krebsinformationsdienst (KID) gegründet – damals noch als reiner Telefondienst. Heute steht Krebspatienten, Angehörigen und Ratsuchenden ein kostenloses multimediales Angebot für alle Fragen zum Thema Krebs zur Verfügung. Speziell für Ärzte, Pflegekräfte und Berater im psychosozialen Bereich wurde außerdem 2014 der Fachkreise-Service krebsinformationsdienst.med ins Leben gerufen.

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Nr. 34 | 07. September 2016 | von Koh

Schizophrenie-Medikament bremst Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebszelle: Der Zellkern (blau) und das Zytoskelett (rot...
© Dr. Nathalia Giese, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum fanden heraus, dass ein Rezeptor für den Neurotransmitter Dopamin Wachstum und Ausbreitung des gefährlichen Bauchspeicheldrüsenkrebs fördert. Medikamente gegen Schizophrenie, die die Funktion dieses Rezeptors blockieren, verlangsamten in Mäusen das Tumorwachstum und bremsten die Metastasierung.

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