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Pressemitteilungen

Nr. 26 | 21. Mai 2012 | von Koh

Diabetes-Medikament hemmt gefährliche Entzündung des Fettgewebes

Diabetes-Medikament hemmt gefährliche Entzündung des Fettgewebes

Das Bauchfettgewebe von Übergewichtigen ist chronisch entzündet – dies gilt als eine der Hauptursachen für die Entwicklung eines Diabetes vom Typ 2. Bei normalgewichtigen Mäusen hält eine spezifische Gruppe von Immunzellen diese Entzündungen in Schach. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Harvard Medical School veröffentlichten nun in Nature, dass sich diese Immunzellen mit einem Diabetes-Medikament aktivieren und im Fettgewebe anreichern lassen. Die aktivierten Immunzellen drosseln nicht nur die gefährliche Entzündung, sondern sorgen auch dafür, dass sich der Zuckerstoffwechsel normalisiert.

Nr. 25 | 15. Mai 2012 | von Koh

Betablocker senken das Darmkrebsrisiko nicht

Betablocker senken das Darmkrebsrisiko nicht

Seit Jahren haben Krebsforscher Hinweise darauf, dass die millionenfach gegen Bluthochdruck verschriebenen Betablocker das Krebsrisiko beeinflussen können. Zum Welt-Hypertonietag am 17. Mai erscheint nun eine detaillierte Studie aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, die diese Hypothese für Darmkrebs widerlegt.

Nr. 24a | 14. Mai 2012 | von Koh

LUSI - Lungenkrebs früh entdecken

LUSI - Lungenkrebs früh entdecken

Mit einer großen Studie untersuchen Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum, wie gut die Mehrschicht-Computertomographie geeignet ist, Lungenkrebs in einem sehr frühen und damit noch gut behandelbaren Stadium zu erkennen. Nun liegen erste Zahlen der gemeinschaftlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von der Dietmar Hopp Stiftung finanzierten Untersuchung vor: 80 Prozent der Krebsfälle wurden in einem frühen klinischen Stadium entdeckt, Aussagen über eine verringerte Sterblichkeit sind jedoch noch nicht möglich.

Nr. 24 | 11. Mai 2012

Eröffnungsveranstaltung - Mildred Scheel Vorlesungsreihe

Eröffnungsveranstaltung - Mildred Scheel Vorlesungsreihe

Heute, am 11. Mai 2012, startete am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eine Vortragsreihe herausragender Krebsforscherinnen – die "Mildred Scheel Lectureship". Sie soll an das bemerkenswerte Engagement der Gründerin der Deutschen Krebshilfe Dr. Mildred Scheel erinnern und vor allem junge Wissenschaftlerinnen ermutigen, eine Karriere in der Krebsforschung anzustreben. Prof. Lisa Coussens von der University of Oregon in den USA gab in ihrem spannenden Vortrag einen Einblick in die Zusammenhänge von Immunsystem, Entzündungen und Krebs. Zu den Gästen der Eröffnungsfeier gehörten Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, Krebshilfe-Präsident Fritz Pleitgen sowie die Vorstände des Deutschen Krebsforschungszentrums und Universitätsklinikums Heidelberg. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen sandte ein Grußwort zur Eröffnung der Reihe.
Gemeinsame Pressemitteilung von Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und Deutsche Krebshilfe

Nr. 23 | 10. Mai 2012 | von Koh

Deutsches Krebsforschungszentrum und Hochschule Mannheim kooperieren in der Bioanalytik

Deutsches Krebsforschungszentrum und Hochschule Mannheim kooperieren in der Bioanalytik

Die molekulare Analyse von Zellen und Geweben ist in der biomedizinischen Forschung unverzichtbar. ABIMAS, ein von der Hochschule Mannheim koordiniertes Kompetenznetzwerk, entwickelt auf Basis der Massenspektrometrie automatisierte Analyseverfahren für diese biologischen Materialien. Das Deutsche Krebsforschungszentrum beteiligt sich mit einer Brückenprofessur an ABIMAS und stellt ein Hochleistungs-Massenspektrometer zur Verfügung.

Nr. 22 | 09. Mai 2012 | von Koh

Krebsforschung braucht bundesweit einheitliche Daten

Krebsforschung braucht bundesweit einheitliche Daten

Die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) sorgt für Einheitlichkeit bei den Daten der elf deutschen Landeskrebsregister. Nur so lassen sich deutschlandweite Aussagen zu Krebsneuerkrankungen und Krebssterblichkeit treffen und die Qualität von Krebsprävention und Krebsmedizin im internationalen Vergleich beurteilen. GEKID tagt derzeit beim epidemiologischen Krebsregister Baden-Württemberg im Deutschen Krebsforschungszentrum, um gemeinsame Forschungsprojekte auf den Weg zu bringen.

Nr. 21 | 08. Mai 2012 | von Sel

Gene anschalten auf Umwegen

Gene anschalten auf Umwegen

Um stillgelegte Gene wieder anzuschalten, muss die Zelle bestimmte Abschalt-Marker, so genannte Methylgruppen von der DNA entfernen. Wissenschaftler um Frank Lyko und Achim Breiling vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg haben nachgewiesen, dass dies offenbar über einen Zwischenschritt und mit Hilfe eines Enzyms geschieht, das auch bei der Entstehung von Blutkrebs eine Rolle spielt. Ihre Ergebnisse haben die Forscher jetzt in „Nature Communications“ veröffentlicht.

Nr. 20 | 08. Mai 2012

Ausschreibung des Walther und Christine Richtzenhain-Preises 2012

Ausschreibung des Walther und Christine Richtzenhain-Preises 2012

Der Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums schreibt in diesem Jahr wieder bundesweit den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis der Walther und Christine Richtzenhain-Stiftung aus. Mit dem Preis sollen richtungweisende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der translationalen Krebsforschung ausgezeichnet werden.

Nr. 19 | 07. Mai 2012 | von Koh

Abnehmen bremst krebsfördernde Entzündungen

Abnehmen bremst krebsfördernde Entzündungen

Übergewicht begünstigt Entzündungen, die als krebsfördernd gelten. Gemeinsam mit amerikanischen Kollegen untersuchte Cornelia Ulrich aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem NCT Heidelberg an übergewichtigen Frauen, ob sich die Entzündungswerte durch Sport und/oder Kalorienreduktion reduzieren lassen. Beide Lebensstilveränderungen waren hochwirksam: Kalorienreduktion allein oder in Kombination mit Sport senkte die Entzündungsparameter um mehr als ein Drittel und damit in vergleichbarem Umfang wie entzündungshemmende Medikamente. Gewichtsabnahme kann daher als wirkungsvoller Beitrag zur Krebsprävention angesehen werden.

Nr. 18a | 03. Mai 2012 | von Koh

Egal wie schnell, Hauptsache dabei!

Egal wie schnell, Hauptsache dabei!

Am Sonntag, dem 20. Mai 2012, lädt das Deutsche Krebsforschungszentrum zum „2. Heidelberger Lauf für die Krebsforschung“ ein.

Letzte Aktualisierung: 27.09.2011 Seitenanfang