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Wasserstoff- und Multikern-Bildgebung

Leiter: Prof. Dr. sc. techn. Mark E. Ladd

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Prof. Dr. sc. techn. Mark E. Ladd
7 Tesla MR: Wasserstoff- und Multikern-Bildgebung

Tel.: 49-(0)6221-42-2550
Fax: 49-(0)6221-42-2585
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Bei einer Magnetfeldstärke von 7 Tesla ist das aufgenommene MRT-Signal deutlich größer als bei den heute im klinischen Umfeld üblichen 1,5-Tesla- oder 3-Tesla-MR-Tomographen. Dieser Informationsgewinn kann genutzt werden, um feinere Strukturen innerhalb von Tumoren darzustellen. Des Weiteren erschließen sich mit der hohen Magnetfeldstärke auch neuartige Bildkontraste, mit denen unter anderem der Stoffwechsel von Tumoren analysiert werden kann, um Rückschlüsse auf die Malignität zu ziehen. Mit diesen Informationen soll langfristig die Diagnose und Therapie von Tumoren verbessert werden.

Die Hard- und Software des 7-Tesla-Ganzkörpertomographen wird zurzeit getestet und optimiert, und erste klinische Studien werden bereits durchgeführt. Das 7T-MR-System wird in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und klinischen Partnern der Universitäten Heidelberg, Würzburg und Freiburg sowie dem Hersteller des MR-Systems, Siemens Healthcare, betrieben.

Die Forschung am 7-Tesla-MRT ist in drei Themenbereiche untergliedert, die von den drei Projektgruppen „1H-MR-Bildgebung“, „Physiologische MR-Bildgebung mit X-Kernen“ und „Entwicklung von Sendern, Detektoren und Detektionsverfahren“ bearbeitet werden.

Schwerpunkte

  • Ultrahochfeld-MRT
  • Hochaufgelöste 1H-MRT
  • MR-Bildgebung mit X-Kernen
  • Entwicklung von Hochfrequenzspulen


Vergrößerte Ansicht 7 T MR-System mit supraleitendem 32-t Magneten | © dkfz.de
Letzte Aktualisierung: 03.06.2014 Seitenanfang