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Projekte Abteilung Medizinische und Biologische Informatik

Medical Imaging Interaction Toolkit

Vergrößerte Ansicht Volumenvisualisierung mit MITK | © dkfz.de

Das Medical Imaging Interaction Toolkits (MITK) ist eine freie Softwarebibliothek mit dem Ziel, dieEntwicklung von interaktiven medizinischen Bildverarbeitungsprogrammen zu vereinfachen. DieKombinierbarkeit und Wiederverwendbarkeit interaktiver Komponenten wird erhöht, Doppelentwicklungen vermieden und so bei gleichzeitig kürzeren Entwicklungszeiten eine bessereSoftwarequalität erreicht. Das MITK ist seit 2002 die Basis für alle Entwicklungen der AbteilungMedizinische und Biologische Informatik und wird kontinuierlich weiterentwickelt. MITK basiert aufden ebenfalls freien Toolkits ITK und VTK, wobei nicht nur die Bibliotheken als solche, sondern auchdie darin realisierten Designprinzipien wiederverwendet werden. Ziel ist, nichts erneut zu erfinden, wasbereits existiert, sondern lediglich diejenige Funktionalität zu ergänzen, die für interaktive medizinische Bildverarbeitungssysteme notwendig ist, und außerhalb der Aufgabendefinition der Basis-Toolkits liegt.

Weitere Informationen sowie Quelltexte und Beispielanwendungen zur Bildanzeige, Segmentierungund Registrierung finden sich auf www.mitk.org

Die Konzepte von MITK umfassen derzeit:

Vergrößerte Ansicht Interaktive Segmentierung in MITK | © dkfz.de

• Einfache Erstellung konsistenter multipler Ansichten auf die Daten

• Semantische Organisation der verfügbaren Daten in einem Datenbaum

• Erzeugung und Veränderung von Daten mittels generischer Interaktionsmuster

• Realisierung komplexer Interaktion durch hierarchische Zustandsdefinitionen - Undo/Redo-
Funktionalität

• Einheitliche Behandlung unterschiedlicher Eingabegeräte, inklusiver verschiedener
Trackingsysteme für Navigationsanwendungen

• Einheitliche Geometrie-Beschreibungen für die Lage von Objekten im Raum und der
darzustellenden Bereiche

• Erweiterbare Eigenschaften von Datenknoten, zur Modifikation von Visualisierungen und für
semantische Zwecke

• Einheitliche Beschreibung sowie Visualisierung und Interaktion von zeitaufgelösten
dreidimensionalen Datensätzen (3D+t)

Unterstützung auf der Applikationsebene

Vergrößerte Ansicht Rigide Registrierung in MITK | © dkfz.de

Auf der Applikationsebene können aufgabenspezifische Anwendungsmodule in die vorhandene Basisapplikation integriert und mit den vorhandenen Lösungen kombiniert werden (Plug-In Prinzip). Die Basisapplikation bietet:

• DICOM Import

• Volumenvisualisierung, MPR, MIP

• Messfunktionen

• Segmentierungs- und Registrierungsverfahren

• Bildverarbeitungsoperatoren

• Diffusionsbildgebung

Ausgewählte Publikationen

  • [P04-05] Wolf I, Hastenteufel M, Wegner I, Vetter M, Greil G, Küttner A, Claussen CD, Meinzer HP. Curved reformations using the medical imaging interaction toolkit (MITK). In Galloway RL, Cleary KR (eds). Proc. SPIE Medical Imaging 2005: Visualization, Image-Guided Procedures, and Display, Vol. 5744, 831-838, 2005
  • [J19-05] Wolf I, Vetter M, Wegner I, Bottger T, Nolden M, Schobinger M, Hastenteufel M, Kunert T, Meinzer HP. The Medical Imaging Interaction Toolkit. Med Image Anal. 2005 Dec;9(6):594-604.
  • [P17-04] Wolf I, Vetter M, Wegner I, Nolden M, Böttger T, Hastenteufel M, Schöbinger M, Kunert T, Meinzer HP. The medical imaging interaction toolkit (MITK): a toolkit facilitating the creation of interactive software by extending VTK and ITK. In: Galloway RL (Hrsg), SPIE Medical Imaging 2004: Visualization, Image-Guided Procedures, and Display, Vol. 5367, SPIE The International Society for Optical Engineering, Bellingham, 16-27, 2004.
  • [P02-04] Wegner I, Vetter M, Wolf I, Meinzer HP. Ein generisches Interaktionskonzept mit Undo für die medizinische Bildverarbeitung. In Tolxdorff T, Braun J, Handels H, Horsch A, Meinzer HP (eds). Bildverarbeitung für die Medizin 2004. Berlin: Springer (2004) 150-154 (ISBN: 3-540-21059-8).

Projektleiter

Letzte Aktualisierung: 31.08.2010 Seitenanfang