Arbeitsgruppe Molekulargenetik des Mammakarzinoms
Prof. Dr. Ute Hamann

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen. Ungefähr jede zehnte Frau erkrankt im Lauf ihres Lebens an Brustkrebs. Die meisten Mammakarzinome treten sporadisch auf und entstehen durch zufällige, nicht vererbbare Veränderungen in Genen. Dagegen beruhen 5 bis 10 Prozent der Mammakarzinome auf einer genetischen Veranlagung, die in Familien vererbt werden kann. Das Ziel unserer Arbeit ist die Identifizierung genetischer und nicht-genetischer Faktoren, die bei familiären und sporadischen Karzinomen der Brust und der Eierstöcke eine Rolle spielen. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Entstehung und das Fortschreiten des Mammakarzinoms besser zu verstehen sowie die Früherkennung zu verbessern.