COGS - Collaborative Oncological Gene-Environment Study

Ziel des COGS-Projektes (Collaborative Oncological Gene-environment Study) ist die Erforschung des individuellen Risikos, an Brust-, Ovarial- oder Prostatakrebs zu erkranken. Konsortien führen weltweit Daten von Studien zusammen, in denen Patienten mit einer der drei genannten Krebsarten sowie gesunde Kontrollpersonen untersucht wurden.

Die zum COGS-Projekt beitragenden Konsortien sind BCAC für Brustkrebs, CIMBA/IBCCS für BRCA1/2-Mutationsträger, OCAC für Ovarialkrebs und PRACTICAL für Prostatakrebs. Die Stärke eines Konsortiums liegt darin, dass große Datenmengen zu genetischen Risikofaktoren und Umwelt- und Lebensstilfaktoren verfügbar sind, z.B. bei BCAC mehr als 300,000. Es werden weiterhin neue Studien eingeschlossen.

Innerhalb des COGS Projekts leitet unsere Arbeitsgruppe das Arbeitspaket 5 (work package, WP5), in dem Gen-Umwelt-Wechselwirkungen untersucht werden. Das Ziel des WP5 ist, unterschiedliche Effekte von umwelt- und lebensstilbedingten Risikofaktoren auf Brust-, Ovarial- und Prostatakrebs in Untergruppen zu identifizieren, die sich durch genetische Risikovarianten unterscheiden. Das Wissen über Gen-Umwelt-Interaktionen könnte zur Verbesserung der individuellen Risikoabschätzung führen.


Kooperationen:

Weltweite Kooperationen durch die Zusammenarbeit in den verschiedenen Konsortien (BCAC, CIMBA/IBCCS, OCAC und PRACTICAL) und mit den WP5-Partnern, d.h. mit dem Netherlands Cancer Institute, dem National Cancer Institute Denmark und der University of Warwick.

Finanzierung:

Siebtes Rahmenprogramm der Europäischen Kommission

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