Struktur
Durch die Bündelung vorhandender Kompetenzen sowie den Aufbau und die Nutzung von effizienten translationalen Forschungseinheiten für anwendungsnahe Krebsforschung am DKFZ und an den sieben Partnerstandorten werden bestehende Instrumente und Strukturen für eine zukunftsweisende translationale Krebsforschung nachhaltig zusammengeführt.
Das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung wurde im Juni 2011 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung als neues Deutsches Zentrum der Gesundheitsforschung offiziell vorgestellt und wird voraussichtlich zum Ende des Jahres mit seinen geplanten Forschungsaktivitäten beginnen können. Das Konsortium ist eine Allianz zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum, einschließlich dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg, das die Funktion eines Kernzentrums übernimmt und sieben Translationszentren, die an den Partnerstandorten in Berlin, Dresden, Essen/Düsseldorf, Frankfurt/Mainz, Freiburg, Tübingen und München gemeinsam aufgebaut werden. Eine Geschäftsstelle wird am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg eingerichtet, über die die Administration des Konsortiums erfolgen wird.
Ein gemeinsamer Lenkungsausschuss aus dem Vorstand des DKFZ und den Koordinatoren der Partnerstandorte wird gleichberechtigt und partnerschaftlich über die wissenschaftlichen Schwerpunkte und die Ressourcenverwendung innerhalb des Konsortiums entscheiden.
Die Ausrichtung und Sicherung einer kontinuierlich exzellenten Qualität der translationalen Forschungsprogramme und Forschungsplattformen werden zudem durch einen international besetzten wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Darüber hinaus wird das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung in regelmäßigen Abständen von 5 Jahren durch ein externes, ebenfalls international besetztes Gutachtergremium hinsichtlich seiner wissenschaftlichen Exzellenz und strategischen Ziele evaluiert.