
© dkfz.de
Der Aufbau des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK), das auf Initiative des BMBF, der beteiligten Bundesländer, der Deutschen Krebshilfe und des DKFZ etabliert wird, soll maßgeblich dazu beitragen, die translationale Krebsforschung durch Bündelung von Expertisen und Kapazitäten in der Grundlagen- und klinischen Krebsforschung zur internationalen Spitze zu führen.
Kernaufgaben des Konsortiums sind der Aufbau und die Nutzung von effizienten translationalen Forschungseinheiten für anwendungsnahe Krebsforschung an bundesweit vernetzten Partnerstandorten. Im Fokus stehen interdisziplinäre Forschungsansätze und innovative klinische Studien, die zu einer grundlegenden Verbesserung der Vorsorge und Diagnose sowie zu einer rascheren Anwendung personalisierter Therapien für Krebspatienten beitragen sollen.
Prof. Dr. med. Otmar D. Wiestler
Wissenschaftlicher Koordinator
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2850
F: +49 6221 42 2840
o.wiestler@dkfz.de
Dr. Katja Engelmann
Wissenschaftliches Projektmanagement
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2165
F: +49 6221 42 2162
k.engelmann@dkfz.de
Dr. Anette Reil-Held
Administratives Projektmanagement
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2655
F: +49 6221 42 2840
a.reil-held@dkfz.de
Dr. Stefanie Seltmann
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2854
F: +49 6221 42 2968
s.seltmann@dkfz.de
Mit etwa 470.000 Krebsneuerkrankungen und etwa halb so vielen Todesfällen pro Jahr alleine in Deutschland ist die Früherkennung, Diagnose, Behandlung und Prävention von Krebsleiden eine der größten Herausforderungen in der Gesundheitsforschung. In Deutschland leben derzeit vier bis fünf Millionen Krebskranke, Tendenz steigend. Die erhöhte Lebenserwartung sowie ein komplexes Zusammenwirken zwischen individueller genetischer Disposition, Lebensstil und Umweltfaktoren tragen entscheidend zur Entstehung von Krebs und dem folgenden Krankheitsprozess bei.
Um diese Herausforderungen zu meistern, müssen die Kräfte in der Krebsforschung weiter gebündelt werden. Das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung wird sich der Aufgabe stellen, die Entwicklung maßgeschneiderter Ansätze für eine verbesserte Patientenversorgung signifikant voranzutreiben. Grundlage ist die kontinuierliche Erforschung der Entstehungsmechanismen von Krebserkrankungen sowie die Entwicklung optimierter Instrumente für eine gezielte Behandlung sowie für eine frühzeitige Erkennung von Krebserkrankungen, was sich entscheidend auf die Heilungschancen auswirken wird. Weiterhin sollen neue Strategien zur Ermittlung des individuellen Krebsrisikos und zur Vermeidung von Krebserkrankungen erforscht werden.
weitere Informationen

© dkfz.de