Das Routinelabor ist für die Aufarbeitung und Lagerung von Proben verantwortlich. Nach positiver Einverständniserklärung des Patienten werden Serum, Plasma, Lymphozyten und Tumorgewebe gesammelt, verarbeitet und gelagert. Aus Tumormetastasen werden Zelllinien angelegt, die für weitere wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung stehen. All gesammelten Materialen werden einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. In regelmäßigen Abständen wird der Tumormarker S100beta aus dem Serum der Patienten bestimmt. Die Dokumentation erfolgt mit Hilfe einer zugangsgeschützten Datenbank, in der die verschiedene Informationen zusammengeführt werden und zu Metaanalysen verwendet werden können.
Als etablierte Techniken stehen im Labor zur Verfügung: Zellkultur, RNA-Extraktion, RT-PCR, Klonierung, Plasmidisolierung, Western Blot, ELISA, Elispot, FPLC, FACS, Chemosensitivitätstestung, Immunhistologie.