Superfiziell spreitendes Melanom mit Regressionszone
Die Klinische Kooperationseinheit für Dermato-Onkologie befasst sich mit der Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Hauttumoren und überträgt ihre Forschungsergebnisse direkt in die Klinik. Schwerpunkt ist das maligne Melanom, ein bösartiger Tumor, der von Pigmentzellen der Haut ausgeht. Die Wissenschaftler der Abteilung untersuchen die Mechanismen, die den aggressiven Tumor gegenüber Chemotherapie resistent machen. In den letzten Jahren haben Tumorimmunologen verschiedene Proteine gefunden, die charakteristisch für Hautkrebszellen sind und von spezifischen Abwehrzellen des Immunsystems erkannt werden. Auf dieser Basis werden in der Abteilung Immuntherapien entwickelt, welche die Aufmerksamkeit des Immunsystems gegenüber den Krebszellen erhöhen sollen. Dazu werden in experimentellen klinischen Therapieansätzen Patienten mit den charakteristischen Tumorproteinen geimpft. Darüber hinaus arbeitet die Abteilung an der Impfung von Hautkrebspatienten mit genveränderten Tumorzellen.
Die Klinische Kooperationseinheit für Dermato-Onkologie ist eine Abteilung des Forschungsschwerpunktes Translationale Krebsforschung und ist assoziiert mit dem Forschungsschwerpunkt Tumorimmunologie.
