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Insider erzählen

Duales Studium?


© dkfz.de

Mit der Entscheidung, nach meinem Abitur Betriebswirtschaft zu studieren, schlug ich, als Schülerin eines fremdsprachlich orientierten Gymnasiums eine ganz andere Richtung ein als viele meiner Mitschüler. Nach einem Schnupperstudium war jedoch schnell klar – Audimax mit 500 und mehr Kommilitonen, das ist nichts für mich.

Deswegen entschied ich mich für ein duales Hochschulstudium an der DHBW in Mannheim. Dual bedeutet, dass sich Theorie- und Praxisphase (jeweils 3 Monate) in einem Semester abwechseln.

So durchläuft man z. B. im Studienzweig „Wirtschaft – Industrie“ eine umfassende, betriebswirtschaftliche Ausbildung im Kurssystem (ca. 25 Studenten). In den letzten beiden Semestern vor dem Abschluss (Bachelor of Arts – Industrie) werden die erlernten, theoretischen Grundlagen spezifisch in den Bereichen Personal, Marketing, Materialwirtschaft oder Finanzen vertieft.

Das DKFZ als Ausbildungspartner bietet uns Studierenden während den Einsätzen in den Praxisphasen eine optimale Möglichkeit, das Gelernte anzuwenden. In den verschiedenen Abteilungen, wie z. B. dem Finanz- und Rechnungs- oder Personalwesen können wir unsere Betreuer bei der individuellen Sachbearbeitung unterstützen oder selbstständig kleinere Projekte betreuen. Abteilungsspezifisch bietet sich natürlich auch die Möglichkeit, die Praxisphasen im Ausland zu absolvieren. So gestaltet sich der Arbeitsalltag als spannende, abwechslungsreiche und internationale Herausforderung.

Wenn ihr also eine perfekte Mischung wollt - eine theoretische Ausbildung die durch anspruchsvolle Praxiserfahrung abgerundet wird - ist ein duales Studium am DKFZ für euch genau das Richtige!

Stimmen unserer Fachinformatiker-Azubis

Dominik, Julian, Oliver und Nathan (1. Ausbildungsjahr), Felix (2. AJ) und David (3. AJ) erzählen:

„Ich wusste von Anfang an, dass ich eines meiner Hobbys zum Beruf machen wollte. Da meine anderen Hobbys wie z. B. Fotografieren schlechte Zukunftschancen haben, entschloss ich mich dazu in die Richtung Informatik zu gehen. Der Beruf ist sehr neu und hoch gefragt. Informatiker sind mehr gebraucht denn je und das wird auch in Zukunft nicht abnehmen.
Erst ärgerte ich mich, nicht bei einem anderen Unternehmen genommen worden zu sein, aber dann erkannte ich, dass mir nichts Besseres hätte passieren können. Die Vielfalt an einsetzbaren Möglichkeiten ist so groß, das man im Laufe der 3. Jahre nicht alles entdecken kann. Es gibt auch Abteilungen, die bioinformatische Software in vielen modernen Sprachen wie C++, Java oder Perl programmieren. Am DKFZ sind grundsätzlich keine Einschränkungen des Betriebssystems gegeben, das heißt hier kann man Mac OS X, Windows, Linux und sogar Open Solaries antreffen.“

„Ich habe nach einem Unternehmen gesucht, welches sich mit modernster Technik identifiziert und auch Zukunft hat.“

„Als ich die Stellenausschreibung des DKFZ in der Zeitung sah und ich mich anschließend weiter über diese große Forschungseinrichtung informierte und ebenfalls einen Freund befragte, der bereits seine Ausbildung am DKFZ absolviert hat, wurde mir bewusst, dass man hier die Chance auf eine hervorragende Ausbildung bekommt. Und heute kann ich sagen, ich wurde keinesfalls enttäuscht. In den ersten Wochen der Ausbildung gab es des Öfteren Seminare und Treffen zum Kennenlernen der anderen Azubis. Somit wurde mir der Einstieg in die Ausbildung erheblich erleichtert. Das Beste an der Ausbildung am DKFZ ist meiner Meinung nach die Vielfalt an Schulungen, an denen man die Möglichkeit hat teilzunehmen um sich weiterzubilden. Da die Fachinformatiker ebenfalls in der Weiterbildung tätig sind, geben wir auch Kurse für Mitarbeiter des DKFZ, bei denen wir unser technisches Wissen weitergeben möchten.“

„Mit über 2500 Windows- und Macintosch-Rechern sowie hochwertiger Netzwerk- und Serverausstattung bietet das DKFZ den Azubis Potential zu einer effektiven und hochwertigen Ausbildung.“

Alles im grünen Bereich - mit Stipendium nach Irland


© dkfz.de

Wenn man von Irland spricht, denkt man sofort an Mythen, Whiskey und vor allem an sattgrüne Wiesen.
Für Tina Lerchl wird die „Grüne Insel“ auch aus einem anderen Grund wohl immer mit Gras verbunden sein: 14 Wochen arbeitete die im DKFZ ausgebildete Biologielaborantin im Oak Park Research Center in Carlow, im Südosten Irlands, an einem Projekt zur Genkartierung von Gräsern mit.

„Genau gesagt ging es dabei um ryegrass“, erzählt die 24-jährige. Ryegrass, zu Deutsch Weidelgras, ist eine robuste und anspruchslose Pflanze, die auch hierzulande bevorzugt für Weiden und Wiesen verwendet wird. „Ein Kollege hat mir erzählt, dass dies das Gras sei, das auch für den berühmten Rasen in Wimbledon gezüchtet wird“, lacht sie.

Als Tina Lerchl von der Möglichkeit erfuhr hatte, mit einem Stipendium des EU-Berufsbildungsprogramms „Leonardo da Vinci“ einige Zeit im Ausland zu arbeiten, war sie noch in der Ausbildung. Dennoch zögerte sie nicht lange und bewarb sich sofort. „Da wusste ich zwar noch nicht so richtig, auf was ich mich da überhaupt einlasse“, erzählt sie, „aber ich war unheimlich neugierig. Ohne Studium bekommt man ja eher selten die Chance, Auslandserfahrungen zu sammeln.“

Doch bevor es im Juni letzten Jahres losgehen konnte, war Eigeninitiative gefragt. Von den Programmorganisatoren bekam sie die Adressen möglicher Partnereinrichtungen. Um alles andere, wie Reise und Unterkunft, kümmerte sie sich selbst. Dann ging alles ganz schnell: Nur ein paar Tage, nachdem sie nach dreijähriger Lehrzeit ihre vorzeitige Abschlussprüfung erfolgreich gemeistert hatte, saß sie bereits im Flugzeug nach Irland. Einen DKFZ-Arbeitsvertrag hatte sie da bereits in der Tasche. Für die Dauer des Stipendiums war sie unentgeltlich beurlaubt und bekam einen Fortbildungszuschuss. „Das alles hat wirklich ganz prima geklappt“, berichtet sie. „Ich wusste, dass ich direkt nach meiner Rückkehr im Oktober bei Dr. Christine Falk in der NCT-Arbeitsgruppe Immunmonitoring anfangen kann. Das gab mir ein gutes Gefühl.“ Das Oak Park Research Center ist ein Zentrum der Teagasc, einer der führenden Forschungseinrichtungen für Biowissenschaften, Landwirtschaftliche Produktion, Agrarwirtschaft, Ernähung und Umwelt in Irland. Wie in allen größeren Forschungseinrichtungen treffen auch dort Wissenschaftler aus der ganzen Welt aufeinander. „Meine Arbeitsgruppe war ein recht junges und internationales Team. Die wenigsten stammten aus Irland und so haben wir nach Feierabend Land und Leute gemeinsam erkundet“, erzählt Tina Lerchl. Am besten gefiel ihr, dass sie eigenständig arbeiten konnte. Das kannte sie auch schon von ihrer Zeit als DKFZ-Auszubildende. Obwohl zur gleichen Zeit noch weitere EU-Stipendiatien aus Deutschland zu Gast waren, blieb sie im ganzen Institut die einzige mit einem Ausbildungsberuf. Die anderen seien völlig überrascht gewesen, im Labor auf eine Kollegin zu treffen, die nicht studiert hat, schildert die Biologielaborantin. Von ihren fachlichen Fähigkeiten waren sie jedoch so überzeugt, dass sie sie am liebsten in das PhD-Programm aufgenommen hätten. „Das geht natürlich nicht“, lacht Tina Lerchl. „Aber auf Dauer wollte ich ja sowieso nicht bleiben. Obwohl die Zeit dort sehr spannend war und ich viele neue Freundschaften knüpfen konnte, habe ich mich dann doch sehr auf das Arbeiten hier im DKFZ gefreut. Und außerdem“, fügt sie -hinzu, „könnte ich mich an das Wetter in Irland wohl nie so richtig gewöhnen.“
(Bericht: Nicole Schuster)

Sandra Riedinger (Biologielaborantin)


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Es war ein Freitagnachmittag als ich die Anzeige in unserer Tageszeitung gelesen habe: „Wir, das DKFZ, suchen 20 Biologielaboranten zur Ausbildung.“
Biologie war schon immer meine Leidenschaft, also ergriff ich sofort die Initiative und habe mich noch an dem selben Tag beworben.
Seit September 2006 bin ich nun Auszubildende zur Biologielaborantin und ich muss sagen, es macht riesigen Spaß.
In der Schule hat man zwar ab und zu schon etwas von einer PCR oder einem ELISA gehört, hier kann man sie jedoch hautnah miterleben.
Außerdem ist es sogar möglich „Haustiere“ am Arbeitsplatz zu halten, denn genau wie Hund und Katz müssen auch Zellen und Bakterien liebevoll versorgt und behandelt werden.
Es ist eine sehr abwechslungsreiche Ausbildung, bei der man aus vielen Abteilungen Erfahrungen sammelt und lernen kann. Langweilig wird es für solche, die Spaß am Erfolg haben und gerne in einem Team arbeiten nie, denn jeder Tag bringt neue Spannung mit sich.

Schnupperpraktikum Biologielaborant/in Juli 2010

Anja Langer (Bachelor of Arts)


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AUSBILDUNG ODER STUDIUM?
Diese Frage stellte ich mir während meiner Zeit am Wirtschaftsgymnasium. Da ich mich nicht entscheiden konnte, welche Richtung ich einschlage, entschloss ich mich für eine duale Ausbildung an der Berufakademie (BA) Mannheim mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.).
Dabei handelt es sich um eine Verbindung zwischen Theorie (Studium an der BA) und Praxiseinsatz im auszubildenden Betrieb. Theorie- und Praxisphase wechseln im 3-Monats-Rhythmus, dadurch hat man Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen. Während der Zeit in Mannheim kostet man das Leben als Student aus. Dagegen steht man während der Zeit im Ausbildungsbetrieb mitten im Berufsleben – eine tolle Kombination!

Letzte Aktualisierung: 15.11.2011 Seitenanfang