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Vakzinierung

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Schon lange versucht man, das Immunsystem durch Impfungen gezielt auf die Tumorzellen aufmerksam zu machen. Die Vakzinierung kann mit Tumormaterial, bestimmten Peptiden, RNS oder auch DNS erfolgen. Die Vakzine wird jeweils von Antigen präsentierenden Zellen, zum Beispiel dendritischen Zellen, aufgenommen, prozessiert und and der Oberfläche präsentiert. Dies führt zu einer Aktivierung von cytotoxischen T-Zellen und im Idealfall zum Angriff dieser Zellen auf den Tumor.
Eine besondere Strategie ist es, dendritische Zellen ex vivo direkt mit dem Antigen zu beladen und den Patienten wieder zu injizieren.
Eine alternative Strategie besteht darin, im Rahmen der T-Zell-Therapie gegen den Tumor gerichtete cytotoxische T-Zellen direkt in großer Menge herzustellen. Beide Ansätze erfordern eine sorgfältige Definition von geeigneten tumorspezifischen T-Zell-Epitopen.

Beteiligte Partner

Die Gruppe von Prof. Enk hat in präklinischen Modellen bereits Ansätze zur Kombinations-Immuntherapie entwickelt, die effektive T-Zell-Vakzinierung, Effektor-Zell-Rekrutierung und Modulation der Immunsupression einschließen.

Die Gruppe von Prof. Jäger hat das Melanom assoziierte Antigen RAB38/NY-MEL1 identifiziert, das als Vakzinierungs-Antigen in einer klinischen Phase I Studie erprobt werden wird.

In einer an der medizinischen Klinik der Charité von PD. Dr. Jörg Westermann durchgeführten Studie werden Patienten mit CML und minimaler Resterkrankung nach einer Standard-Erstlinientherapie gegen Leukämie-assoziierte Antigene immunisiert.

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Letzte Aktualisierung: 07.10.2011 Seitenanfang