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Modellerkrankungen


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An Modellerkrankungen wie dem Leberkarzinom, Leukämien und Lymphomen und dem Melanom untersucht die Helmholtz-Allianz Immuntherapie von Krebserkrankungen, wie sich die jüngsten Erkenntnisse in der Immundiagnose und Immuntherapie zum Nutzen der Patienten anwenden lassen. Die Allianz will damit Lücken schließen, die zwischen Grundlagenforschung und der Forschung an Tiermodellen einerseits und vorklinischen Studien bzw. anwendungsnaher Forschung andererseits klaffen, um dringend notwendige neue Therapien für hochrelevante Erkrankungen zu entwickeln. Die Auswahl dieser Krankheiten beruht einerseits auf der großen Erfahrung, die Mitglieder aus der Allianz mit diesen Tumorentitäten haben, und steht außerdem exemplarisch für verschiedene Typen von Tumorerkrankungen. Das Leberkarzinom ist oft mit einer viralen Infektion assoziiert, deshalb bieten sich auf den Tumorzellen spezifische virale Antigen als Zielstrukturen für den Angriff der Immuntherapie an. Tumorzellen in Leukämen sind besonders gut zugänglich und sind aus diesem Grund für einen immuntherapeutischen Angriff besonders gut geeignet. Das Melanom schließlich dient in der Allianz als Modell für solide, nicht viral verursachte Tumore und deckt damit den weitaus am häufigsten vorkommenden Tumortyp ab.

Letzte Aktualisierung: 04.10.2011 Seitenanfang