Arbeitsgruppe Tumor und Mikroumgebung
Dr. Margareta Müller
Tumorzellen stehen in ständiger Wechselwirkung mit dem umliegenden Gewebe. Meist ist auch das Tumorgewebe selbst mit normalen, nicht entarteten Zellen durchsetzt. Diese nicht-tumorösen Gewebeanteile bilden das so genannte Stroma. Die Arbeitsgruppe von Dr. Margareta Müller untersucht die molekularen Mechanismen der Beziehungen zwischen Tumor und Stroma. Ziel ist es, auf dieser Basis Wachstum und Ausbreitung von Tumoren besser zu verstehen. Zunehmend wird deutlich, dass nicht nur Veränderungen in den Tumorzellen selbst für die Tumorentstehung bedeutend sind, sondern auch Einflüsse aus dem Stroma. Es kommt zur Aktivierung verschiedener Zelltypen wie Bindegewebszellen, Entzündungszellen, Vorläuferzellen und Gefäßzellen. Indem sie Wachstumsfaktoren ausschütten und Blutgefäße bilden, können Stromazellen das Tumorwachstum fördern.